Eine zweifelhafte Waage und ein zu ambitionierter Fahrer in Belleben

Das zweite Rennen der Ostdeutschen Kart Challenge brachte viel Aufregung und wenig Erfreuliches für Philipp Walsdorf. Nachdem wir aufgrund des Autoslalom Youngster Cup Laufes erst am Samstagabend anreisen konnten verlief das freie Training noch erwartungsgemäß. Nach dem freien Training ging es der Routine entsprechend auf die Waage um die Kraftstoffmenge für das Zeittraining ausrechnen zu können.

Das Zeittraining beendete Philipp auf Platz vier, doch an der Waage kam dann die Überraschung: Untergewicht. Dasselbe Ergebnis wurde für eine Reihe Fahrer festgestellt was zu intensiven Diskussionen führte. Im Zuge dieser Diskussionen äußerte der anwesende technische Kommissar dass die Waage zwischenzeitlich neu ausgerichtet worden war, weil sie vorher nicht korrekt stand. Die Rennleitung zog sich zur Beratung zurück und kam mit dem Ergebnis wieder, dass von den gewogenen Fahrern zwar einige mit Untergewicht gewogen worden waren, aber ein Teil innerhalb der laut Reglement eingeräumten Toleranz von 300 Gramm mit einer Ermahnung davonkommen würde. Drei Fahrer wurden aufgrund des Untergewichts von mehr als 300 Gramm in der Startaufstellung nach hinten versetzt. Für uns nicht nachvollziehbar, war doch die Waage verändert worden. Der eingelegte Protest wurde erwartungsgemäß abgewiesen.
Also startete Philipp von Rang sieben ins Rennen. Nach kurzer Zeit hatte er sich den vierten Rang wieder zurückerobert als ein übermotivierter Fahrer am Kurveneingang so brachial neben ihn fuhr und Philipp eine Breitseite verpasste dass sich beide am äußeren Streckenrand wiederfanden. Der andere Fahrer konnte noch schnell zurück auf die Strecke während Philipp mehrere Plätze verlor. Bis zum Ende des ersten Laufes konnte er sich noch auf den achten Platz vorarbeiten, aber die Enttäuschung war sehr groß. Im zweiten Lauf verbesserte Philipp seine Position bis auf Rang fünf was auch sein Tagesergebnis wurde. Insgesamt ein sehr unangenehmes Wochenende über das wir noch intensiv nachdenken werden

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