Sportwarteinsatz bei der 51. Ele Rally im holländischen Helmond

Mit unseren Freunden vom Automobil-Sport-Club Melsungen  machten wir uns am Wochenende 29./30. Mai 2015 auf den Weg nach Holland, um bei der Ele-Rally rund um Helmond und Eindhoven als Sportwarte zu unterstützen.
Mit 19 Frauen und Männern trafen wir aus Berlin, Hamburg und Nordhessen kommend am Freitag gegen 15:00 Uhr im 4-Sterne Best Western Hotel Nobis in Asten ein. Die Freude war groß, sich nach so langer Rallye-freier Zeit wiederzusehen.
Top organisiert trafen unsere holländischen Gastgeber pünktlich am Hotel ein, um uns zunächst einmal in ein Gasthaus zum warmen Abendessen zu begleiten. Dort trafen wir auf den WP-Leiter der WP Helmond, der uns mit zu seiner WP nahm. Ein Rundkurs in einem Industriegebiet von Helmond stand auf dem Programm. Einsetzender Regen machte die Sache sehr interessant. Das tolle Starterfeld ließ es von Anfang an richtig knacken und wir hatten unseren Spaß. Wie es sich gehört hatten wir schon beim Abrücken im Hotel geklärt, ob der Sportwartedurst dort auch noch nach Mitternacht gelöscht werden kann. Er konnte! Kurz nach Mitternacht waren wir zurück und konnten die angenehmen Seiten der Unterbringung genießen.
Am Samstag konnten wir tatsächlich ausschlafen und uns ausgiebig am reichhaltigen Frühstücksbuffet stärken. Gegen 11:00 Uhr begann unser Einsatz auf der WP Strijpse Kampen. Ein Militärfahrschulgelände mit allen Nickligkeiten gespickt, die man so für Rallyefahrer bereithalten kann. Wir waren alle an Stellen eingesetzt, wo man die Teilnehmer mehrmals sehen konnte. Die Wertungsprüfung wurde dreimal gefahren und gegen 18:30 Uhr saßen wir in der Nähe des Flughafens von Eindhoven bei einem durch das Ele-Team organisierten Abendessen.
Der sportliche Teil sah lange den zweimaligen Sieger der Saison, Jasper van den Heuvel in Front. Bestens aufgelegt startete der Mitsubishi-Pilot in die erste regnerische Etappe rund um Helmond, der nach sechs Wertungsprüfungen der ersten Etappe Jeroen Swaanen im leistungsstärkeren, jedoch falsch bereiften Ford Fiesta WRC hinter sich halten konnte.
Am Samstag bekam es van den Heuvel in der vierzehnten Wertungsprüfung mit Aufhängungsproblemen zu tun, die ihn viel Zeit kosteten. Am Ende erreichte der Meisterschaftsführende das Ziel auf der fünften Position mit 4:03,8 Minuten Rückstand. Somit war der Weg frei für Jeroen Swaanen, der sich mit 50,6 Sekunden Vorsprung gegen Piet van Hof (Mitsubishi Lancer Evo IV) durchsetzen konnte. Dritter wurde Michiel Becx (Ford Fiesta R5).
Nach einem schönen Abschluss an der Hotelbar, einem Besuch im Pool und einem erneut opulentem Frühstück machten wir uns am Sonntag gegen 10:00 Uhr auf den Heimweg.

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